Weine aus Italien – Kultur, Vielfalt und Charakter

Obwohl Wein in Italien seit Jahrtausenden kultiviert wird, blühte der Anbau erst mit der griechischen Kolonisation des Landes auf. Eine Ausnahme bilden Sizilien und Süditalien, wo der Weinbau schon durch die Mykener eingeführt wurde und bereits voll entwickelt war, als die griechischen Eroberer um 800 v. Chr. einfielen.
Im zweiten Jahrhundert v. Chr. unterwarfen die Römer die Karthager, ebenfalls bekannte Meister der Weinkunst. Das karthagische Wissen um den Rebbau verschmolz mit dem Geschick und der Erfahrung der italienischen Winzer und gab der florierenden italienischen Weinkultur neue, fruchtbare Impulse. In vielen Küstengebieten entstanden großflächige Plantagen und die Ausbreitung des Weinbaus erreichte solch drastische Ausmaße, dass sich Kaiser Domitian in Jahre 92 gezwungen sah, eine große Anzahl von Weinbergen zu zerstören, um fruchtbares Land für die Nahrungsmittelproduktion zu gewinnen. Während dieser Zeit war der Anbau von Wein außerhalb von Italien nach römischem Recht verboten.
Als die Gesetzeslage um den Weinbau entschärft wurde, begannen auch im restlichen Römischen Reich riesige Weinberge zu gedeihen, vor allem in Gaul, dem heutigen Frankreich, und der Iberischen Halbinsel (ehemals Hispania). Diese Entwicklung fiel zeitlich mit der Kultivierung neuer Reben zusammen, darunter etwa Biturica, eine Vorfahrin des Cabernet. Die neuen Weinberge wurden sehr schnell sehr erfolgreich, sodass Italien schließlich ein Import-Zentrum für provinzielle Weine wurde.
Im Lauf der Geschichte wurden italienische Weinproduzenten schnell zu Vorreitern der internationalen Önologie und produzierten mit stetig verbesserten Techniken im ganzen Land Weine von unbestrittener Klasse, darunter nicht nur einheimische, sondern auch internationale Sorten.
Je nach Jahrgang ist das moderne Italien heute der weltweit größte oder zweitgrößte Weinproduzent. Sein glänzender Ruf als Weinland wurzelt nicht nur in seinem großen Produktions- und Exportvolumen, das Land bietet auch die weltweit größte Auswahl an Rebsorten, deren Vielfalt nahezu jede Farbe, jeden Geschmack und jeden Stil einschließt.
Die einzigartigen Weine Italiens kennenzulernen gleicht einem schier endlosen geschmacklichen Abenteuer. In Expertenkreisen zählen italienische Weine zu den edelsten Tropfen der Welt.

Wie auch zum Beispiel der Wein des Weingutes Gumphof in Südtirol.

Der Gumphof liegt an den Steilhängen am Eingang des Eisacktals auf einer Meereshöhe von 350-550 Meter.
Auf den fünf Hektar Weinbergen produziert Markus Prackwieser die Sorten Weißburgunder, Gewürztraminer, Vernatsch und Blauburgunder und seinen hervorragenden Sauvignon Blanc Praesulis.

Die Trauben werden so gekeltert, dass der Wein den Charakter seiner Umgebung und den der Menschen, die dahinterstehen, widerspiegelt.

Um vollreifes Lesegut zu erhalten wird am Gumphof eine gestaffelte, selektive Ernte durchgeführt. Dies gilt insbesondere für seine Selektionsweine Praesulis.

Diese Weine zeichnen sich durch ihre Vielschichtigkeit, Würze, Länge und mineralischen Noten aus. Der Ausbau erfolgt im Stahltank sowie im großem Holzfass und bedarf großer Aufmerksamkeit und viel Zeit.

Die klassischen Weine ihrerseits begeistern durch ihre frisch-fruchtige, lebendige Note und ihren feinen Abgang.

Sauberer Trinkspaß auf hohem Niveau!