Den Name Bordeaux verbindet man als erstes mit Wein, denn Weine aus der Region Bordeaux sind ohne Zweifel Prestigeträger des französischen Weinbaus. Sie stehen für für exzellente Qualität, strenge Kontrollen und berühmte Namen. Spitzencuvées aus dem Bordeaux werden vor allem aus den drei Rebsorten Cabernet Sauvignon, Merlot und Cabernet Franc gewonnen. Besonders bekannt sind die trockenen Rotweine mit ihrem vollen fruchtigen Aroma und dem raffinierten Gewürzbouquet. Sie zählen zu den besten und zum Teil auch zu den teuersten Weinen.
Für die weißen Weine des Bordeaux werden vornehmlich die Rebsorten Sémillon und Sauvignon Blanc verwendet, wobei Muscadelle, Colombard und Ugni Blanc ebenfalls zugelassen sind.
Daraus ergeben sich hervorragende edelsüße bis trockene Weißweine. Das Weinbaugebiet Bordeaux (frz. Bordelais) liegt im Mündungsgebiet der Flüsse Dordogne und Garonne und ist in viele verschiedene Appellationen aufgeteilt. Diese geografisch festgelegte Weinbaugebiete definieren ganz genau die Rebsorten, An- und Ausbaumethoden des Weins. Je kleiner die Appellation, desto höher sind dabei im Allgemeinen das Ansehen, die Qualität und das Preisniveau der Weine. Die teuersten und bekanntesten Weine finden sich in den kleinen kommunalen Appellationen, zu denen Margaux und Pauillac gehören, die alleine vier der fünf Premier-Crus-Châteaux beherbergen: Lafite-Rothschild, Mouton-Rothschild, Latour und Margaux. Das fünfte Premier-Crus-Château Haut-Brion gehört zu der Appellation Pessac-Léognan. Daneben sind Pomerol und Saint-Émilion bekannt für große Bordeaux-Weine.
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